Regelungen zur Mediation

In Österreich ist Mediation überwiegend gesetzlich geregelt. Das „Bundesgesetz über Mediation in Zivilrechtsachen“ (ZivMediatG 2004) schafft den Rahmen für die Ausübung der Mediation als Instrument der Konfliktregelung in Österreich. Mediatoren, die in der Liste des Bundesministerium für Justiz eingetragen sind, („eingetragene Mediatoren“), haben sich an diese gesetzlichen Bestimmungen zu halten.
Nach dem Zivilrechtsmediationsgesetz durchgeführte Mediationen bieten den Konfliktparteien Sicherheit in Bezug auf die Rechtsfolgen des Verfahrens: Diese reichen von einem Aussage-Vernehmungs-Verbot des eingetragenen Mediators, der nicht als Zeuge vor Gericht vernommen werden darf, bis zu einer gesetzlichen Unterbrechung von Fristen bei gerichtlichen Verfahren für die Dauer der Mediation. Daraus hinaus garantieren die gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsstandards auch die fachliche Qualifikation der eingetragenen Mediatoren.

Ausbildung als Voraussetzung für die Qualität eines Mediators

Wichtigste Voraussetzung, um einen Konflikt erfolgreich zu begleiten, ist eine fachlich fundierte Ausbildung des Mediators!
Das Bundesministerium für Justiz führt eine Liste mit Bildungseinrichtungen, die Ausbildungslehrgänge für Mediation anbieten dürfen, darunter auch die Akademie der Wirtschaftstreuhänder. Zukünftige Mediatoren erfahren in umfangreicher Theorie- und Praxisausbildung, wie sie erfolgreich in Konfliktsituationen eingreifen und vermitteln können.  Mediatoren haben von anerkannten Experten gelernt, wie sich die verfahrensten Verhandlungssituationen lösen lassen und sie selbst einen kühlen Kopf bewahren. 

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind kompetente Wirtschaftsmediatoren.